Wahrscheinlich hatten wir alle schon einmal mit einer schlechten Führungskraft zu tun, sei es im eigenen Job oder einfach beim Zuschauen, wie ein Fußballtrainer katastrophale Entscheidungen trifft. Doch was genau macht eine schlechte Führungskraft aus? Es ist nicht nur eine Sache, sondern eine Mischung aus schlechten Gewohnheiten und Verhaltensweisen.
Vielleicht ist es die vorgesetzte Person, die jede Kleinigkeit mikromanagt und so jede Chance auf Kreativität oder Eigenständigkeit erstickt. Oder jemand, der Konflikten aus dem Weg geht wie der Teufel dem Weihwasser und Probleme so aus dem Ruder laufen lässt.
Dann gibt es noch Führungskräfte, die Lieblinge haben und den Arbeitsplatz so zu einem Nährboden für Konkurrenzdenken und Groll machen.
Interessanterweise geben rund 13 % der Beschäftigten in Europa an, eine schlechte vorgesetzte Person zu haben. Solche problematischen Führungskräfte finden sich häufig in großen Organisationen, vor allem in solchen ohne Arbeitnehmervertretung, im Transportsektor und dort, wo Beschäftigte selbst keine Führungsverantwortung tragen. Das zeigt: Schlechtes Management ist ziemlich verbreitet, und manche Umfelder sind anfälliger dafür als andere.
Deshalb stellen wir Ihnen heute mehrere typische Eigenschaften schlechter Chefs vor, damit Sie erkennen, welche es zu vermeiden gilt. Vielleicht entdecken Sie sogar ein paar, an denen Sie selbst arbeiten können, um eine noch bessere Führungskraft zu werden!
Legen wir los!
1. Die Bedeutung von mentaler Gesundheit und Wohlbefinden ignorieren
Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten für jemanden, der mentale Gesundheit für ein bloßes Schlagwort aus dem neuesten Ratgeberbuch hält. Mit dem gesellschaftlichen Fortschritt erkennen viele Arbeitsplätze die Vorteile, mentale Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern. Leider verhalten sich manche Führungskräfte immer noch, als wäre es 1950: Sie glauben, psychische Probleme gäbe es nicht, oder stempeln Betroffene als „verrückt“ ab. Vielleicht sind sie auch so auf große Deadlines fixiert, dass sie vergessen, dass ihr Team aus echten Menschen besteht und nicht aus Robotern. Die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden zu ignorieren, ist ein klassisches Merkmal schlechter Chefs. Alarmstufe Rot!
2. Sich mit fremden Federn schmücken
Hat Ihnen schon einmal jemand die Show gestohlen? Sie stecken Herzblut in ein Projekt, und dann taucht Ihre Führungskraft in letzter Minute auf und heimst die ganze Anerkennung ein. Frustrierend, oder? Ob bei der Arbeit, in der Schule oder sogar bei einem gemeinsamen Hobby – es fühlt sich furchtbar an. Eine Führungskraft, die sich die Arbeit des Teams zuschreibt, demotiviert nicht nur das Team, sondern bremst auch Kreativität und Produktivität. Vielleicht geschieht das aus persönlichem Vorteil oder für Anerkennung, doch egal aus welchem Grund: Das geht gar nicht. Hält das an einem Arbeitsplatz an, ist mit einer hohen Fluktuationsrate zu rechnen!
3. Kein konstruktives Feedback geben
Sie haben also monatelang Ihre Energie in ein Projekt gesteckt und dachten, Sie machen alles richtig, nur um später herauszufinden, dass Sie die ganze Zeit auf dem Holzweg waren. Extrem ärgerlich, oder? Genau deshalb ist konstruktive Kritik so wichtig, besonders wenn Sie ein Team leiten. Ohne sie können Mitarbeitende weder wachsen noch lernen oder sich verbessern. Eine Führungskraft, die kein Feedback gibt, lässt ihr Team im Regen stehen. Vielleicht befürchtet sie, Kritik könnte verletzen oder Konflikte auslösen, doch konstruktives Feedback ist ein zentraler Teil guter Führung. Bleibt es aus? Ja, das ist ein Merkmal einer schlechten Führungskraft.
4. Mitarbeitenden die Schuld geben, statt Verantwortung zu übernehmen
Stellen Sie sich vor, Sie machen bei der Arbeit einen Fehler und stehen dazu, und dann lässt Ihre Führungskraft Sie vor versammelter Mannschaft eiskalt auflaufen. Autsch! Eine Führungskraft, die keine Verantwortung für eigene Patzer übernimmt und stattdessen dem Team die Schuld zuschiebt, ist ein Rezept für eine Katastrophe. Ein solches Verhalten untergräbt nicht nur das Vertrauen, sondern ruiniert auch die Stimmung. Jeder macht Fehler, aber gute Führungskräfte stehen dazu und lernen daraus. Schlechte Führungskräfte zeigen dagegen schnell mit dem Finger auf andere, sodass sich der Arbeitsplatz eher wie ein Schwarzer-Peter-Spiel anfühlt als wie ein unterstützendes Umfeld. Definitiv nicht die Art von Chef, die man sich wünscht!
5. Anregungen und Vorschläge der Mitarbeitenden ignorieren
Hatten Sie schon einmal eine großartige Idee, die einfach beiseitegeschoben wurde, als wäre sie völlig unwichtig? Sehr frustrierend, oder? Schlechte Führungskräfte ignorieren oft die wertvollen Anregungen und Vorschläge ihres Teams und verpassen so frische Perspektiven und innovative Lösungen. Diese abweisende Haltung erstickt nicht nur Kreativität, sondern gibt Mitarbeitenden auch das Gefühl, nicht geschätzt und nicht gehört zu werden. Als würde man gegen eine Wand reden! Gute Vorgesetzte hören zu, fördern Beiträge aus dem Team und schaffen ein Umfeld, in dem sich alle ermutigt fühlen, sich einzubringen. Die Ideen des Teams ignorieren? Ein klassischer Fehler schlechter Führungskräfte!
6. Bestimmte Mitarbeitende bevorzugen
Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten jeden Tag hart und sehen trotzdem, wie immer dieselben Leute das ganze Lob und alle Vorteile bekommen, unabhängig von Einsatz oder Ergebnissen. Wie entmutigend! Günstlingswirtschaft ist ein deutliches Zeichen für eine schlechte Führungskraft. Werden bestimmte Mitarbeitende anderen vorgezogen, entsteht ein toxisches Arbeitsumfeld voller Groll und Spaltung. Fast wie früher in der Schule mit der „coolen Clique“ und dem Rest. Gute Führungskräfte behandeln alle Mitarbeitenden fair, würdigen die Beiträge aller und fördern den Teamgeist. Lieblinge haben? Im Management ein absolutes No-Go!
7. Keine realistischen Erwartungen setzen
Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Führungskräfte von ihren Mitarbeitenden erwarten, ohne jedes Training den Mount Everest zu besteigen? Klingt absurd, oder? Genau so fühlt es sich an, wenn unrealistische Erwartungen gesetzt werden. Verlangt eine Führungskraft mehr als machbar ist, ist das Scheitern des Teams vorprogrammiert. Deadlines werden zu Stressfaktoren, und die Qualität der Arbeit geht in den Keller. Unrealistische Erwartungen führen zu Burnout bei Mitarbeitenden, Frust und sinkender Motivation. Gute Führungskräfte kennen die Fähigkeiten ihres Teams und setzen erreichbare Ziele. Unrealistische Forderungen? Ein sicheres Zeichen für eine Führungskraft, die den Bezug zur Realität verloren hat.
8. Gute Leistungen nicht anerkennen und belohnen
Angenommen, Sie haben gerade ein unglaubliches Projekt gestemmt, und Ihre Führungskraft zuckt nicht einmal mit der Wimper. Keine Anerkennung, kein „gut gemacht“, einfach business as usual. Entmutigend, oder? Anerkennung und Belohnung sind entscheidend für Motivation und Arbeitszufriedenheit. Wenn Führungskräfte die harte Arbeit ihres Teams übersehen, fühlt sich das an, als liefe man einen Marathon und bekäme am Ende keine Medaille. Gute Führungskräfte feiern große wie kleine Erfolge und fördern so ein positives Arbeitsumfeld. Erfolge ignorieren? Das ist schlechter Führungsstil, und die Mitarbeitenden fühlen sich nicht wertgeschätzt.
9. Inkonsequent entscheiden
Stellen Sie sich ein Spiel vor, dessen Regeln sich ständig ändern. Frustrierend, nicht wahr? So fühlt es sich an, für eine Führungskraft zu arbeiten, die inkonsequent entscheidet. Heute so, morgen so. Diese Unbeständigkeit sorgt für Verwirrung und Frust. Mitarbeitende müssen raten, was als Nächstes kommt, und das Vertrauen in die Führung schwindet. Gute Führungskräfte sind entschlossen und klar und bieten dem Team ein stabiles Umfeld. Ständig hin und her bei Entscheidungen? Ein Merkmal einer Führungskraft ohne festen Standpunkt, die Chaos am Arbeitsplatz stiftet.
10. Schwierigen Gesprächen aus dem Weg gehen
Stellen Sie sich vor: Es gibt einen Elefanten im Raum, und alle sehen ihn außer der Führungskraft. Statt Leistungsprobleme, Konflikte oder andere heikle Themen anzusprechen, wird alles unter den Teppich gekehrt. Als würde man einen Brand in der Küche ignorieren, weil man sich nicht damit befassen will. Wer schwierigen Gesprächen ausweicht, riskiert später größere Probleme. Mitarbeitende fühlen sich allein gelassen, Spannungen nehmen zu, und das Arbeitsumfeld wird zum Nährboden für ungelöste Konflikte. Gute Führungskräfte packen solche Gespräche direkt an, aber schlechte? Die tun so, als wäre alles in bester Ordnung.
11. Entwicklung und Wachstum der Mitarbeitenden nicht fördern
Stellen Sie sich vor, Sie möchten unbedingt Neues lernen und die Karriereleiter hinaufklettern, doch Ihre Führungskraft tritt auf der Stelle. Es gibt keine Weiterbildungsmöglichkeiten, keine Förderung neuer Fähigkeiten und keine Gespräche über die berufliche Entwicklung. Ein Job ohne Zukunft. Eine Führungskraft, die die Entwicklung der Mitarbeitenden nicht unterstützt, ist wie jemand, der vergisst, die Pflanzen im Garten zu gießen. Die Mitarbeitenden stagnieren, die Motivation schwindet, und das Unternehmen verschenkt Potenzial. Wachstum und Entwicklung zu fördern ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Team. Zieht Ihre Führungskraft nicht mit, ist das ein klares Zeichen für schlechte Führung.
12. Konflikte im Team ignorieren
Fühlten Sie sich schon einmal wie zurück in der Schule, mit all dem Drama und den Cliquen? Schlechte Führungskräfte bemerken Konflikte im Team und ignorieren sie in der Hoffnung, dass sie sich wie von Zauberhand in Luft auflösen. Spoiler: Das tun sie nicht. Ignorierte Konflikte können ein toxisches Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich Groll festsetzt und die Zusammenarbeit zerbricht. Gute Führungskräfte greifen ein, vermitteln und lösen Probleme, damit am Arbeitsplatz Harmonie herrscht. Schlechte Führungskräfte dagegen lassen die Spannungen schwelen, bis sie überkochen, was Produktivität und Stimmung aller beeinträchtigt.
13. Nie Teambuilding-Retreats organisieren
Stellen Sie sich ein Arbeitsumfeld vor, in dem Teambuilding-Retreats so fremd sind wie eine Marslandschaft. Eine Führungskraft, die solche Aktivitäten nie organisiert, verpasst die Chance, Zusammenhalt zu fördern und die Teammoral zu stärken. Bei Teambuilding-Retreats geht es nicht nur darum, aus dem Büro herauszukommen: Sie bieten Mitarbeitenden die Gelegenheit, sich näherzukommen, zu entspannen und ihre Kreativität aufzufrischen. Ohne solche Events fühlen sich Teams oft unverbunden und unmotiviert. Als spielte man in einer Band, in der niemand im Takt ist. Schlechte Führungskräfte unterschätzen die Wirkung dieser Retreats, was zu einem weniger geschlossenen und weniger produktiven Team führt. Zeit, das Team zusammenzutrommeln!
Gefällt Ihnen diese Idee?
Wenn Sie über ein Teambuilding-Retreat nachdenken, lautet Ihre nächste Frage wahrscheinlich: „Wie organisiere ich etwas so Großes?!“ Keine Sorge, genau hier kommt Surf Office ins Spiel.
Wir durften bereits über 700 Retreat-Erlebnisse für viele verschiedene Unternehmen organisieren, auch für Remote-Teams. Das bieten wir Ihnen:
- Stressfreie Transfers? Übernehmen wir! ✅
- Unterkünfte mit geprüfter Qualität? Check! ✅
- Spannende Teambuilding-Aktivitäten? Unsere Spezialität ✅
- Restaurantreservierungen? Kümmern wir uns drum! ✅
- Professionelle Unterstützung bei der Retreat-Planung? Selbstverständlich, darum kümmern wir uns! ✅
- Betreuung vor Ort, ganz nach Ihren Bedürfnissen? Absolut ✅
Außerdem haben wir Zugang zu über 160 Locations in Europa, APAC, den USA, Lateinamerika und jetzt auch Afrika. Bei der Wahl der passenden Location für Sie und Ihr Team sind Ihnen also kaum Grenzen gesetzt.
Machen Sie schlechtem Management noch heute ein Ende – mit einem unserer fantastischen Teambuilding-Retreats!
14. Nicht mit gutem Beispiel vorangehen
Stellen Sie sich eine vorgesetzte Person vor, die Pünktlichkeit predigt, aber jeden Tag zu spät hereinschlendert, oder die Teamarbeit betont, aber selbst nie mit anpackt. Ziemlich scheinheilig, oder? Schlechte Führungskräfte gehen nicht mit gutem Beispiel voran und erwarten vom Team, Regeln zu befolgen, die sie selbst missachten. Ein solches Verhalten erzeugt Groll und untergräbt die Autorität. Mitarbeitende respektieren und vertrauen Führungskräften, die Wasser predigen und Wein trinken, deutlich weniger. Großartige Führungskräfte inspirieren, indem sie Maßstäbe setzen und selbst danach leben. Schlechte dagegen? Die sind Profis darin, das eine zu sagen und das andere zu tun.
15. Die Work-Life-Balance der Mitarbeitenden nicht respektieren
Denken Sie an eine vorgesetzte Person, für die nur die Arbeit zählt und die E-Mails spät in der Nacht und Meetings am Wochenende erwartet. Klingt anstrengend, oder? Eine Führungskraft, die die Work-Life-Balance der Mitarbeitenden nicht respektiert, steuert geradewegs auf den Burnout zu. Alle brauchen Zeit zum Auftanken, und ein gesundes Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben ist entscheidend für langfristige Produktivität und Zufriedenheit. Schlechte Führungskräfte ignorieren das und treiben ihr Team mit ständigen Forderungen an die Belastungsgrenze. Es geht nicht ums Faulenzen, sondern darum, klüger zu arbeiten und dafür zu sorgen, dass alle bei Verstand bleiben. Work-Life-Balance ist kein bloßer Bonus – sie ist eine Notwendigkeit.
16. Nicht erreichbar oder unnahbar sein
Hatten Sie schon einmal eine Führungskraft, die sich scheinbar in Luft aufgelöst hat? Oder sie ist zwar da, aber so unnahbar, dass Sie Probleme lieber allein lösen. Schlechte Führungskräfte sind oft nicht erreichbar oder wirken einschüchternd, sodass sich das Team allein gelassen und isoliert fühlt. Ob sie sich hinter einem Berg von Papierkram verstecken oder einfach zu beschäftigt sind: Ihre Abwesenheit hinterlässt eine Führungslücke. Mitarbeitende brauchen Orientierung und Rückhalt, und wenn die Führungskraft abgetaucht ist, führt das zu Verwirrung und Frust. Ansprechbar zu sein bedeutet nicht nur, eine Politik der offenen Tür zu pflegen, sondern wirklich für das Team da zu sein.
17. Schlechtes Zeit- und Ressourcenmanagement
Stellen Sie sich eine Führungskraft vor, die mit Zeit und Ressourcen umgeht, als wären sie unbegrenzt. Endlose Meetings, die zu nichts führen, oder Ressourcen für Projekte, die keine Priorität haben. Diese Misswirtschaft verschwendet die Zeit und Energie aller. Gute Führungskräfte wissen, wie man Prioritäten setzt und Ressourcen effizient einsetzt, damit die Anstrengungen des Teams auf sinnvolle Ziele ausgerichtet sind. Schlechte dagegen können eine gut geölte Maschine in ein heilloses Chaos verwandeln. Als wollte man ein Schiff ohne Kompass und Karte steuern. Effektives Zeit- und Ressourcenmanagement ist entscheidend für den Erfolg, und ohne es leidet das gesamte Team.
18. Entscheidungen treffen, ohne das Team einzubeziehen
Wurden Sie schon einmal von einer Entscheidung überrumpelt, die Ihre Arbeit betrifft, bei der Sie aber kein Wort mitzureden hatten? Genau das passiert, wenn eine Führungskraft Entscheidungen trifft, ohne das Team zu konsultieren. Stellen Sie sich vor, Ihre Führungskraft ändert plötzlich die Richtung eines Projekts, ohne Sie vorab zu informieren. Das ist frustrierend und demotivierend. Es schadet nicht nur der Teammoral, sondern birgt auch das Risiko, wertvolle Erkenntnisse und Ideen aus dem Team zu verpassen. Alle fühlen sich wie bloße Rädchen im Getriebe statt wie geschätzte Mitwirkende. Gute Führungskräfte hören auf ihr Team, und wer das nicht tut, ist der Aufgabe eindeutig nicht gewachsen. Großes Warnsignal!
19. Notwendige Ressourcen und Tools nicht bereitstellen
Haben Sie schon einmal versucht, ein Projekt ohne die richtigen Werkzeuge abzuschließen? Das ist, als wollte man ein Haus mit einem Löffel bauen. Schlechte Führungskräfte erkennen nicht, wie wichtig es ist, dem Team die nötigen Ressourcen und Tools für den Erfolg bereitzustellen. Ob Zugang zu Software, angemessene Schulungen oder sogar einfacher Bürobedarf: Fehlt das Wesentliche, leiden Produktivität und Motivation erheblich. Es geht dabei nicht nur um Sparsamkeit, sondern darum, die Bedürfnisse des eigenen Teams nicht zu verstehen. Versagt eine Führungskraft hier, signalisiert das mangelnde Unterstützung und Wertschätzung für die Arbeit des Teams. Ein klares No-Go!
20. Keine kooperative Arbeitsumgebung fördern
Haben Sie schon einmal an einem Arbeitsplatz gearbeitet, an dem alle isoliert vor sich hin arbeiten? Das passiert, wenn eine Führungskraft keine Zusammenarbeit fördert. Teamwork ist nicht nur ein Schlagwort, sondern unerlässlich für Innovation und Problemlösung. Eine Führungskraft, die Zusammenarbeit nicht unterstützt, verpasst die Magie, die entsteht, wenn unterschiedliche Köpfe zusammenkommen. Das kann zu mangelnder Kommunikation, Missverständnissen und erstickten kreativen Ideen führen. Gute Führungskräfte wissen, dass Zusammenarbeit Moral und Produktivität steigert. Fördert Ihre Führungskraft keine Teamarbeit, ist das ein deutliches Zeichen, dass sie das Ziel verfehlt.
21. Sich nicht an Veränderungen anpassen
Stellen Sie sich eine Führungskraft vor, die an alten Gewohnheiten festhält, selbst wenn offensichtlich ist, dass sie nicht funktionieren. In der heutigen schnelllebigen Welt ist Anpassungsfähigkeit entscheidend. Eine Führungskraft, die sich gegen Veränderungen sträubt, sei es bei neuen Technologien, Strategien oder Feedback, kann das ganze Team ausbremsen. Sie klammert sich vielleicht an veraltete Methoden oder weigert sich, bei Bedarf umzusteuern, was zu verpassten Chancen und Stillstand führt. Bei Anpassungsfähigkeit geht es nicht nur ums Überleben, sondern darum, in einem sich ständig wandelnden Umfeld erfolgreich zu sein. Eine Führungskraft, die nicht flexibel auf Rückschläge reagieren kann, ist ein großes Hindernis. Flexibilität ist der Schlüssel, und fehlt sie? Dann gibt es ein Problem.
22. Schlechte Leistungen nicht wirksam angehen
Stellen Sie sich ein Arbeitsumfeld vor, in dem mittelmäßige Arbeit einfach durchgewinkt wird. Eine Führungskraft, die schlechte Leistungen nicht anspricht, schafft einen Nährboden für Groll und Frust. Als würde ein ganzes Team ein Boot rudern, während sich ein paar Leute zurücklehnen und die anderen die harte Arbeit machen lassen. Werden schlechte Leistungen ignoriert, demotiviert das nicht nur Leistungsträger, sondern senkt auch die Qualität der Arbeit insgesamt. Gute Führungskräfte sprechen Probleme zeitnah und konstruktiv an und helfen Mitarbeitenden, sich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Passiert das nicht, leiden Moral und Produktivität des Teams. Großes Warnsignal!
23. Toxisches Verhalten dulden
Hatten Sie schon einmal jemanden im Team, dessen Negativität die gesamte Atmosphäre vergiftet hat? Stellen Sie sich nun eine Führungskraft vor, die dieses Verhalten nicht nur ignoriert, sondern stillschweigend weiter zulässt. Ob Tratsch, Mobbing oder ständiges Jammern: Toxisches Verhalten kann ein Team schneller runterziehen, als man „schlechte Stimmung“ sagen kann. Zu den Aufgaben einer Führungskraft gehört es, ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen, und das heißt, toxisches Verhalten im Keim zu ersticken. Geschieht das nicht, zeugt das von mangelnder Führung und fehlender Sorge um das Wohl des Teams. Toxisches Verhalten durchgehen zu lassen, ist ein untrügliches Zeichen für eine schlechte Führungskraft. Autsch!
24. Autorität und Macht missbrauchen
Angenommen, eine Führungskraft nutzt ihre Position, um das Team einzuschüchtern, herabzusetzen oder zu manipulieren. Als wäre sie im Machtrausch und hätte vergessen, dass es bei Führung um Orientierung und Unterstützung geht, nicht um Dominanz. Machtmissbrauch untergräbt Vertrauen und Respekt und gibt Mitarbeitenden das Gefühl, nicht geschätzt zu werden, und macht sie ängstlich. Ob Bevorzugung einzelner, unzumutbare Forderungen oder das Ausnutzen der eigenen Position: Dieses Verhalten ist ein großes Warnsignal. Gute Führungskräfte sollten ihr Team inspirieren und stärken, statt ihm das Gefühl zu geben, klein und unbedeutend zu sein. Machtmissbrauch? Ein klassisches Merkmal schlechter Chefs. Nein, danke!
25. Zu sehr auf kurzfristige Ziele fokussiert sein
Stellen Sie sich eine Führungskraft vor, die so auf die Monatsziele fixiert ist, dass sie das große Ganze aus den Augen verliert. Dieses kurzfristige Denken kann zu Burnout, schlechten Entscheidungen und verpassten Chancen für langfristigen Erfolg führen. Als würde man ständig sprinten, ohne den bevorstehenden Marathon einzuplanen. Gute Führungskräfte bringen unmittelbare Ziele und Zukunftsziele in Einklang und sorgen so für nachhaltiges Wachstum und das Wohlbefinden des Teams. Denkt eine Führungskraft immer nur an den nächsten schnellen Erfolg, kann das Innovation bremsen und ein stressiges Arbeitsumfeld schaffen. Übermäßig kurzfristig orientiert? Ein Merkmal einer nicht ganz so guten Führungskraft. Autsch!
26. Mikromanagement
Hatten Sie bei der Arbeit schon einmal das Gefühl, dass Ihnen ständig jemand im Nacken sitzt? Genau so fühlt sich Mikromanagement an. Eine Führungskraft, die mikromanagt, vertraut ihrem Team nicht, schwebt ständig über jeder Aufgabe, feilt an jedem Detail und lässt Mitarbeitende nie die Verantwortung für ihre eigene Arbeit übernehmen. Das erstickt nicht nur Kreativität und Innovation, sondern drückt auch Moral und Produktivität. Stellen Sie sich vor, Sie sollen arbeiten, während jemand jede Ihrer Bewegungen beobachtet und beim kleinsten Fehler zuschlägt. Das ist anstrengend und demotivierend. Gute Führungskräfte vertrauen ihrem Team und geben ihm die Freiheit, seine Arbeit zu erledigen.




















