Ein Betriebsausflug endet nicht, wenn alle nach Hause fliegen.
Für People Ops Manager, Gründer und Organisatoren interner Retreats findet das eigentliche Abschlusskapitel erst im Nachhinein statt, wenn das Feedback der Teilnehmer gesammelt, ausgewertet und weitergegeben wird.
Hier erfahren Sie, wie leistungsstarke Teams heutzutage Feedback aus Klausurtagungen einholen, was sie damit erreichen wollen und wie Sie den Prozess einfacher und wertvoller gestalten können.
Wie Feedback nach einem Retreat tatsächlich aussieht
Die meisten Teams erfinden das Rad nicht neu. Stattdessen setzen sie auf einfache, bewährte Werkzeuge:
- Google Forms oder Typeform sind mit Abstand die gängigsten.
- Gelegentlich ein Slack-Thread für schnelle Stimmungsabfragen.
- In einigen Fällen wird das Feedback direkt in Google Sheets/Excel exportiert, um es mit der Führungsebene oder externen Partnern zu teilen.
Das Format bleibt in der Regel von Jahr zu Jahr gleich, insbesondere bei Unternehmen, die jährlich Klausurtagungen veranstalten.
„Wir verwenden jedes Jahr dasselbe Google-Formular. Sobald die Ergebnisse gesammelt sind, teilen wir sie auf Slack.“
Konstanz ist wichtig. Sie ermöglicht es Teams, Ergebnisse im Laufe der Zeit zu vergleichen und nachzuverfolgen, ob Änderungen die Nutzererfahrung tatsächlich verbessert haben.
Welche Fragen stellen Unternehmen?
- Gesamterfahrung beim Retreat (in der Regel 1–10)
- Unterkunft / Hotel
- Speisen und Getränke
- Arbeitsbereiche
- Transfers und Transport
- Aktivitäten
- Ausgewogenheit von Zeitplan und Tagesordnung
- Feste Arbeitszeit vs. Freizeit
Die Skala von 1 bis 10 ist mit Abstand die beliebteste.
Manche Teams verwenden 1–5 Sterne, aber das Ziel ist dasselbe: eine schnelle, intuitive Punktevergabe, die Trends leicht erkennbar macht.

Warum Teams überhaupt Feedback sammeln
Aus unseren Gesprächen mit Dutzenden von Unternehmen geht hervor, dass Feedback mehrere klare Zwecke erfüllt:
1. Der Beweis, dass sich das Retreat gelohnt hat
Feedback entscheidet oft darüber, ob:
- Der Haushalt für das nächste Jahr ist genehmigt.
- Das Format des Retreats bleibt unverändert.
- Die Führungsebene erkennt einen greifbaren ROI
„Diese Umfragen dienen auch dazu, festzustellen, ob im Folgejahr Mittel für eine Klausurtagung bereitgestellt werden.“
2. Vergleich zum Vorjahr
Selbst wenn sich der Veranstaltungsort oder die Größe ändert (was oft als Vergleich von Äpfeln und Bananen gedeutet wird), spielen Stimmungstrends immer noch eine Rolle.
3. Überprüfung oder Anfechtung von Beschwerden vor Ort
Schriftliches Feedback hilft Planern, zwischen Folgendem zu unterscheiden:
- Spontane Äußerungen, die im Moment gemacht wurden
- Reale, wiederkehrende Probleme, die es wert sind, angegangen zu werden
4. Schaffung einer Kultur der Transparenz
Die intern geteilten Ergebnisse zeigen:
- Die Stimmen der Teilnehmer sind zu hören.
- Feedback führt zu Maßnahmen
- Retreats sind nicht nur nette Extras, sondern gezielte Investitionen.

Einbeziehung der Teilnehmer in Entscheidungen
Manche Teams gehen noch einen Schritt weiter.
Ein besonders herausragendes Beispiel, das wir gesehen haben, ist die Bitte an die Teilnehmer, im Rahmen des Feedback-Formulars bei der Auswahl einer Wohltätigkeitsspende mitzuwirken.
Diese einfache Ergänzung:
- Erhöht die Teilnahme an Umfragen
- Stärkt die Unternehmenswerte
- Vermittelt den Teilnehmern ein Gefühl der Mitbestimmung, das über die reine Logistik hinausgeht.
Ob es darum geht, das Budget für das nächste Jahr zu sichern, die Agenda zu verbessern oder den Erfolg der Veranstaltung zu bestätigen – strukturiertes Feedback macht aus einem gelungenen Retreat einen wiederholbaren Erfolg.
Und wenn Feedback leicht zu sammeln ist, wird es auch tatsächlich genutzt.

















